Magic: The Gathering

Magic: The Gathering – das bekannte Tr Card Game einfach erklärt

Beginnen wir zuerst mit der Frage, wie funktioniert Magic: The Gathering als Trading Card Game? Zuallererst solltest du dir ein (Einsteiger-)Kartendeck beim Händler deines Vertrauens besorgen (hust, Trading Card Game Store Gamers Finest in Salzburg, hust, hust).

Beim TCG Magic stehen die Duelle zwischen dir und deinen Mitspielern im Zentrum. Jeder von euch hat ein Deck, also eine Zusammenstellung verschiedenster Karten mit unterschiedlichen Kampf-, Zauber-, Verteidigungs- oder anderen Werten. Beim Spielen von Magic wirst du bald herausfinden, dass es hierbei fünf Farben gibt, die deinem Magic-Karten-Deck unterschiedliche Eigenschaften verleihen.

Mit deinen Magic-Spielkarten kannst du dich mit einem oder auch mit mehreren Spielern bis aufs Blut bekämpfen – ihr könnt dabei auch in Teams gegeneinander antreten. Jeder von euch bekommt zu Beginn einer Partie Magic 20 Lebenspunkte. Wer es schafft, diese Lebenspunkte beim Gegner als Erstes auf null zu reduzieren, ist der Sieger des Kampfes und darf sich zu Recht feiern lassen. Wer verliert, kann sich wie ein guter Verlierer benehmen …, oder auch SO https://www.youtube.com/watch?v=mYuF3T7s7XY.

Magic: The Gathering – die Länderkarten und das Mana

Wer ein Starter-Deck gekauft hat, öffnet es und zieht 7 Karten. Wenn du gute Karten hast, befinden sich jetzt 3 bis 5 Länderkarten in deiner Starthand. Jedes Land hat ein Mana-Symbol, dass einer der fünf Farben der Magie beim TCG Magic: The Gathering zugeordnet ist – Inseln, Gebirge, Sümpfe, Wälder und Ebenen.

Die Farbe definiert in der Regel den Spielstil des entsprechenden Decks. Wer sich für die Farbe Blau entschiedet, dessen Taktik wird sich eher durch Manipulation und Kontrolle auszeichnen.
Rot gilt als schnell und aggressiv – ist aber auch schwer zu kontrollieren. Wer sich für Schwarz entscheidet, verwendet dunkle Magie, opfert Kreaturen und will um jeden Preis gewinnen.
Grün ist die Farbe der Hoffnung, aber beim TCG Magic steht sie für Wachstum, eine große Anzahl an Kreaturen aber auch für riesige Einzelmonster.
Wer eine defensivere Strategie bevorzugt, dem ist mit einem weißen Deck am besten gedient, denn es steht für Ordnung, Verteidigung und Leben.

Bei Magic gibt es Kreaturen und Zaubersprüche – diese werden gespeist durch das Mana. Mit den Kreaturen kannst du die Lebenspunkte deiner Gegner angreifen. Zaubersprüche haben bei Magic viele unterschiedliche Effekte, wie zum Beispiel Schadenspunkte.

Für die Produktion von Mana muss man auf dem Spieltisch die entsprechende Länderkarte tappen – also seitwärts drehen. So füllt man den Mana-Vorrat auf und kann diesen dann für alle gewünschten Zauber einsetzen.

Magic: The Gathering – die Kreaturen und Monster beim beliebten Trading Card Game

Wenn ihr eine Kreaturenkarte aus Magic vor euch liegen habt, findet ihr oben links den Namen der Kreatur und oben rechts dessen Manakosten. Unter diesen beiden Informationen seht ihr das Bild, das die Kreatur in seiner vollen Pracht darstellt.

Direkt unterhalb des Bildes findet ihr die Information, welchen Kartentyp ihr hier in eurer Hand haltet. Dem Kartentyp gegenüber in der gleichen Zeile liegt ein Symbol, dass die Edition und die Seltenheit der Karte vermittelt. Im Textkasten in der unteren Hälfte der Magic Trading Card werden schriftlich die Effekte beschrieben.

Dort findest du auch einen kleinen Stimmungstext, der zwar keine Auswirkung auf das Spiel hat, der dir aber hilft, das Besondere der Kreatur in deiner Hand zu erkennen. In der rechten unteren Ecke haben die Magic: The Gathering-Kreaturenkarten einen Angriffs- und Verteidigungswert.

Die linke der beiden Zahlen ist die „Stärke“, die Rechte ist der „Widerstand“. Wenn der „Widerstand“ der Kreatur auf null gesunken ist, ist sie tot und kommt auf den Friedhof-Kartenstapel.

Magic: The Gathering – die Spontan-Zaubersprüche und Hexereien erweitern die Fantasie beim TCG

Der Aufbau einer Zauberkarte ähnelt dem einer Kreaturenkarte. Oben links findet man den Kartennamen, oben rechts die Manakosten, darunter das meist sehr gelungene Artwork sowie den Kartentyp, das Editionssymbol und im Textfeld die Beschreibung des Zaubereffekts. Es fehlen lediglich die Werte für „Stärke“ und „Widerstand“.

Das Besondere an Zauberkarten bei Magic ist, dass du sie im Gegensatz zu Kreaturenkarten auch während der Züge deiner Kontrahenten (auch in jeder anderen Phase des Spiels) spielen kannst. Wenn der Zauber erfolgreich gewirkt wurde, kommt er auf den Stapel der Friedhofskarten.

Magic: The Gathering – weitere Kartentypen findet ihr im
Gamers Finest Trading Card Games Shop

Neben den Kreaturen- sowie Spontanzauber-Karten gibt es noch weitere Kartentypen bei Magic. Zu diesen zählen permanente Karten, die auf dem Spielfeld verweilen. Diese sind Verzauberungen, Artefakte, Kreaturen und auch Planeswalker. Viele dieser permanenten Karten kannst du einzeln kaufen, selbst handeln oder auch mit Freunden oder „Feinden“ tauschen.

Magic: The Gathering – die Regeln für ein Kartendeck

Nicht nur die Regeln, die auf den Trading Cards selbst stehen, sind wichtig, bei Magic gibt es auch allgemeine Regeln, wie du dir ein Deck zusammenstellen solltest. Dazu gehört, dass euer Deck mindestens 60 Karten umfassen muss und nur vier gleiche Karten pro Deck vorkommen dürfen (nicht Standardländer).

Magic: The Gathering – der Beginn einer Magic-Runde

In der Regel würfelt man am Anfang vom Magic aus, wer bestimmen darf, welcher Spieler den ersten Zug zu machen hat. Dieser erste Spieler darf zwar keine Karte ziehen, dafür aber den ersten Zug machen.
Nun zieht jeder Spieler aus seinem Deck 7 Karten. Wenn man mit den Karten zufrieden ist, ist alles OK. Für den Spieler, der „Scheiß“-Karten gezogen hat, gibt es nun noch die Möglichkeit eines London Mulligan. Dabei zieht der Spieler mit den seiner Meinung nach miesen Karten erneut 7 aus seinem Deck.
Beim ersten Mulligan muss er nun EINE Karte wieder unter sein Deck zurücklegen. Sollte er mit diesen Karten erneut nicht zufrieden sein, zieht er wieder 7 und muss von diesen nun ZWEI Karten unter sein Deck ablegen. Mit jedem neuen London Mulligan muss er eine weitere Karte zusätzlich weglegen (entsprechend der Anzahl an Mulligans).
Nun beginnt die Runde mit dem ersten Zug.

Magic: The Gathering – wie macht man eine Zug

Spielzüge bei Magic sind in verschiedene Phasen unterteilt. Mit dem Ent-Tappen der permanenten Karten, um sie so für den Zug verwendbar zu machen, beginnt man (Länder, Kreaturen). In der Versorgungsphase kommen bestimmte Effekte von permanenten Karten ins Spiel.

In der Ziehphase, wie der Name schon vermuten lässt, ziehst du deine Karten.

Nun folgt die erste Hauptphase (Kampfvorbereitungsphase). In dieser spielst du Länder und Zaubersprüche (Kreaturen in dieser Phase leiden an Verzögerung).

Die anschließende Kampfphase ist in drei Subphasen unterteilt – Angreifer deklarieren, Verteidiger oder Blocker ansagen und am Ende den Schaden verrechnen.

Es folgt die zweite Hauptphase. Hierbei hat man im Grunde die gleichen Möglichkeiten wie in der ersten Hauptphase.

Vor dem Ende des Zuges liegt noch die Abwehrphase. In dieser kontrollierst du, ob du 8 oder sogar mehr Karten in der Hand hältst. Ist dem so, wirf so viele Karten ab, bis du nur noch 7 Magic-Trading-Cards auf der Hand hast. Nun ist das Ende des Zuges gekommen.

In dieser letzten Phase können aber noch Effekte permanenter Karten beginnen oder auslaufen. Der Schaden an Kreaturen, die den Kampf überlebt haben, wird geheilt.